Aluminium                        13Al

 

 

Name

   
relative Atommasse: 26, 981538
Ordnungszahl: 13
Schmelzpunkt: 660
Siedepunkt: 2467
Oxidationszahlen: III
Dichte: 2,6989g/cm3
Härte:  
Elektronegativität (Pauling):  
Atomradius:  
Elektronenkonfiguration: (Ne) 3s2 3p

 

Eigenschaften

 

Physikalische Eigenschaften: Aluminium ist ein weiß glänzendes, weiches und dehnbares Leichtmetall, das den elektrischen Strom sehr gut leitet. Aufgrund seiner guten Verformbarkeit lässt es sich leicht zu dünnen Drähten, Blech oder Folien walzen.

Chemische Eigenschaften: Obwohl Aluminium ein relativ unedles Metall ist, ist es gegen Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff wesentlich unempfindlicher als Eisen. Diese Beobachtung ist auf die dünne Oxidschicht (Al2O3) zurückzuführen, die sich bildet sobald elementares Aluminium mit Luft in Berührung kommt. Dieser Überzug ist in der industriellen Fertigung  erwünscht (Korrosionsschutz) und kann durch Elektrolyse (Eloxalverfahren) verstärkt werden. In seinen Verbindungen taucht Aluminium immer dreiwertig auf. Aufgrund seines unedlen Charakters ist Aluminium gut als Reduktionsmittel geeignet.

 

 

Vorkommen

 

Aluminium ist das häufigste Element der Erdkruste. Es ist in zahlreichen Verbindungen enthalten, wie beispielsweise in Feldspat, Glimmer, Gneis, Granit und Ton. Elementares Aluminium wird aus Bauxit (gereinigtem Aluminiumoxid [Tonerde]) mit Hilfe der Schmelzflusselektrolyse gewonnen.

 

 

Geschichtliches

 

Als Element wurde es im Jahre 1825 von dem dänischen Naturwissenschaftler Hans Christian Oersted (1777-1851) entdeckt. Er gewann es bei der Zerlegung von Alaunerde. Die Bezeichnung für das Metall leitet sich vom lateinischen "alumen" ("Alaun") ab. Reines Aluminium stellte Friedrich Wöhler (1800-1882) im Jahre 1827 durch Reduktion von Aluminiumchlorid mit Kalium her.

 

 

Darstellung

 

Hergestellt wird elementares Aluminium heutzutage per Schmelzflusselektrolyse von Aluminiumoxid (Al2O3).

 

 

 

Verwendung

 

Verwendung findet Aluminium in sehr vielen Bereichen des Alltages. Meistens wird es in Form von Legierungen mit ähnlichen Metallen (Magnesium etc:) verwendet. So findet Aluminium Anwendung im Fahrzeug- und Schiffsbau. Dabei ist besonders das geringe Gewicht von Aluminium von Vorteil. Des weiteren findet Aluminium in vielen Haushalten (z.B. als Folie, Leiter etc.) und im Bauwesen (als Fensterrahmen, Armaturen etc.) seine Anwendung. Es wird außerdem häufig in der chemischen Industrie und in der Elektroindustrie verwendet.
 

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