Magnesium                         12Mg

Abb.: Magnesium verbrennt unter Wasser

 

Name

   
relative Atommasse: 24,3050
Ordnungszahl: 12
Schmelzpunkt: 648,79 °C
Siedepunkt: 1107 °C
Oxidationszahlen: 2
Dichte: 1,738 gcm³
Härte (Mohs): 2
Elektronegativität (Pauling): 1,31
Atomradius: 159,9 pm
Elektronenkonfiguration: [Ne]3s2

 

Eigenschaften

 

Physikalische Eigenschaften: Magnesium ist ein relativ weiches silberweiß glänzendes Leichtmetall, welches leicht zu bearbeiten ist.

Chemische Eigenschaften: Magnesium ist ein unedles Metall, welches schon durch schwache Säuren aufgelöst wird. An feuchter Luft überzieht sich Magnesium schnell mit einer grauen Schutzschicht. Bei Temperaturen oberhalb von 500°C brennt Magnesium mit blendend weißer Flamme.

 

 

Vorkommen

 

Magnesium taucht in der Natur nur in Verbindung mit anderen Elementen auf. Meisten in Silicatverbindungen, wie Asbest, Serpentin und Meerschaum. Außerdem kommt es in einigen Carbonaten vor, wie beispielsweise Magnesit (MgCO3). Des weiteren existieren Magnesiumsulfate (z.B. Kieselrit) sowie Chlorate und Bromate des Metalls. Die Chlorid- und Bromid- Salze lassen sich in Salzlagerstätten und im Meerwasser finden.

 

 

Geschichtliches

 

Obwohl Magnesiumverbindungen schon lange bekannt sind und als Heilmittel eingesetzt wurden (z.B. Bittersalz gegen Verstopfungen), erkannte erst der englische Chemiker Joseph Black (1728-1799) im Jahre 1755 den Elementcharakter des Metalls. Sir Humphrey Davy stellte 1808 durch Schmelzfluss-Elektrolyse von Magnesiumerde (MgO/Mg(OH)2) reines Magnesium dar. Das chemische Symbol "Mg" schlug J.J. Berzelius im Jahre 1814 vor.  

 

 

Darstellung

 

Magnesium wird durch Schmelzelektrolyse aus Magnesiumchlorid (MgCl2) gewonnen.
 

 

Verwendung

 

Magnesium wird häufig Leichtmetalllegierungen hinzugefügt. Außerdem wird Magnesium als Zusatz im Treibstoff von Raketen verwendet oder als Reduktionsmittel bei der Herstellung von bestimmten Metallen. Darüber hinaus ist Magnesium ein wichtiger Pflanzennährstoff (Bestandteil des Chlorophylls) und spielt auch in der menschlichen und tierischen Physiologie als Spurenelement von Bedeutung.

 

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