Natrium                         11Na

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Abb.: Natrium lässt sich mit eine Messer schneiden

 

Name

   
relative Atommasse: 22,989770g/mol
Ordnungszahl: 11
Schmelzpunkt:  
Siedepunkt:  
Oxidationszahlen: +1
Dichte:  
Härte:  
Elektronegativität (Pauling):  
Atomradius:  
Elektronenkonfiguration:  

 

Eigenschaften

 

Physikalische Eigenschaften: Natrium ist ein sehr weiches, leicht schneidbares Alkalimetall, welches an der frischen Schnittstelle silberweiß glänzt. An feuchter Luft überzieht es sich in wenigen Sekunden mit einer matten Natriumhydroxidschicht (NaOH).

Chemische Eigenschaften: Natrium ist ein sehr reaktionsfähiges Metall. Schneidet man es in dünne Scheiben und lässt es einige Tage an offener Luft liegen, so geht es binnen kurzer Zeit in ein Gemisch aus Natriumcarbonat (Na2CO3)  und Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) über. Des weiteren reagiert Natrium stark mit Wasser, dabei entsteht Wasserstoff und Natriumhydroxid (NaOH) [¹ Video]. Beim Verbrennen des Metalles ist eine intensiv gelb gefärbte Flamme wahrzunehmen (siehe Abbildung).

 

 

 

Vorkommen

 

Wegen seiner enormen Reaktionsfähigkeit ist Natrium in elementare Form nicht auf der Erde zu finden. Es existiert jedoch als Verbindung mit anderen Elementen in großer Menge. So geht es mit Chlor eine Verbindung ein, die überall auf der Erde zu finden ist. Als Natriumchlorid kommt Natrium beispielweise in Steinsalzlagerstätten oder im Meer (77,7% aller gelösten Salze im Meer) vor.

Abb.: Natriumchlorid mit Chlor- und Natriumeinschluss

 

 

Geschichtliches

 

Der englische Chemiker Sir Humphry konnte 1807 erstmals das metallische Natrium durch Schmelzflusselektrolyse von angefeuchtetem Natriumhydroxid in einer Platinschale gewinnen. Er nannte dieses Metall Sodium, da er auch durch Elektrolyse von Soda (Natriumcarbonat) gewinnen konnte. Im deutschen Sprachraum wurde das Erdalkalimetall von L.W. Gilbert als Natronium eingeführt. Diese Bezeichnung leitet sich von der alchemistischen Bezeichnung für Soda und Pottasche "natron" ab. Erst J.J. Berzelius führte die heutige Bezeichnung Natrium ein.

 

 

Darstellung

 

Natrium wird wird heute immer noch wie vor fast 200 Jahren nach dem Verfahren der Schmelzflusselektrolyse aus Natriumhydroxid oder Natriumchlorid gewonnen.
 

 

Verwendung

 

Natrium findet heutzutage Anwendung in der Herstellung bestimmter Natriumverbindungen wie beispielsweise Natriumamid (NaNH2). Inflüssiger Form wird Natrium zur Wärmeableitung in Reaktoren eingesetzt. Eine weitere Anwendung in der Natrium eine Rolle spielt ist die Trocknung organischer Substanzen wie Ether.

 

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