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Gold 79Au |
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griech.: |
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Eigenschaften |
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Physikalische Eigenschaften: Gold ist ein weiches, goldgelb glänzendes Edelmetall mit einer sehr hohen Dichte. Es ist das dehnbarste Metall, so lässt sich beispielsweise aus einem Gramm Gold ein 3km langer Draht herstellen. Außerdem lässt es sich zu Blattgold auswalzen, das eine Dick von 1 Mikrometer besitzt. Chemisches Eigenschaften: Da Gold ein sehr Edles und korrosionsbeständiges Metall wird es von Luft, Wasser und Säuren nicht angegriffen. Nur Chlorwasser und Königswasser können das Gold auflösen. |
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Vorkommen |
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Das größte Goldvorkommen des Planetens befindet sich am Witwaterstrand in Südafrikanischen Republik. Der Goldgehalt beläuft sich dort auf 45g/t Quarzgestein. Der bisher größte Goldklumpen wurde im australischen Kalgoorlie gefunden und hatte ein Gewicht von 71kg. In Deutschland gewinnt man das wertvolle Edelmetall zusammen mit anderen Metallen aus Bleiglanz (siehe Abbildung) und Kupferkies.
Abb.: Bleiglanz |
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Geschichtliches |
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Die ältesten Goldfunde stammen aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Die ägyptische Pharaonen verehrten das Edelmetall als göttliche Gabe. Sie glaubten das Gold dem Menschen zur Unsterblichkeit verleihen würde. Aus diesem Grunde wurde verstorbene Pharao mit Gold umhüllt und Grabkammer wurde mit Gegenständen aus Gold und Silber gefüllt. Im Jahre 1922 wurde das Grab des Tutanchamuns ausgehoben. Dabei fand man drei Holzsärge, wobei der zentrale Sarg aus massiven Gold war und über 108kg wog. Das römische Weltreich wurde teilweise auf der Basis von geraubten Gold und Silber errichtet. Die Römer erlangten innerhalb von 3 Jahrhunderten die Kontrolle über alle bedeutenden Minen und SChätze der damals bekannten Welt. Sie stellten aus Gold ihre Münzen her und verzierten Statuen und Tempel mit dem Edelmetall zum Zeichen ihres Reichtums. Gold war auch der Antrieb für Christoph Kolumbus im 16 Jahrhundert den Seeweg nach Indien zu suchen. Als er jedoch in Südamerika landete begann die Ausbeutung der dort ansässigen Azteken-Kultur durch die Spanier. Man schlachtete die Bevölkerung ab, um an de großen Goldschätze der Kultur zu kommen. Im Mittelalter waren die Alchemisten damit beschäftigt mit Hilfen der so genannten Transmutation (Umwandlung) Gold aus unedlen Metallen herzustellen. Dies gelang jedoch niemandem. Sie hielten lange Zeit Tinnober und Quecksilber als vorstufe des "Stein der Weisen". In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt die Goldsuche einen neuen Aufschwung, als neue Goldlagerstätten in den Vereinigeten Staaten von Amerika gefunden wurden. Im Goldrausch kamen viele Europäer nach Amerika, um ihr Glück zu finden. Dies gelang aber nur wenigen. Heutzutage besitzt Gold als Schmuckmetall immer noch hohes Ansehen, was wahrscheinlich nicht zuletzt mit der Geschichte des Edelmetalls zusammenhängt. |
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Darstellung |
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Die älteste Methode der
Goldgewinnung ist das "Goldwaschen" (siehe Abbildung). Dabei werden Flussande einer
industriellen Anlage zugeführt und aufgeschäumt. Die Goldnuggets bleiben als
Ablagerung am Boden und am Rand liegen (wegen ihrer hohen Dichte). Heutzutage sind zwei industrielle Verfahren von wesentlicher Bedeutung. Bei der Amalgierung wird das goldhaltige Gestein zermahlen und mit Wasser und Quecksilber vermischt. Zusammen mit dem Quecksilber bildet Gold dann eine Legierung (Amalgam), die durch Destillation bei 600°C in ihre beiden Bestandteile zerlegt wird. Durch dieses Verfahren können zwei Drittel des Goldes gewonnen werden. Das restliche Gold kann durch Cyanidlaugung (siehe Abbildung) gewonnen werden (1887 von MacArthur und Forrest entwickelt). Dabei wird das zermahlene Gestein mit Natrium- und Kaliumcyanidlauge unter Zufuhr von Luftsauerstoff versetzt. Das Edelmetall geht dabei eine komplexe Cyanidverbindung ein, aus der durch Reduktion mit Zink das Gold gewonnen werden kann. Das Gold setzt sich anschließend am Boden ab und wird durch Trocknen, Rösten und mit Hilfe eines Flussmittels wie Borax geschmolzen und in Barren gegossen.
Abb.: Cyanidlaugung |
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Verwendung |
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Abb.: Goldverarbeitung |
Abb.: Goldcluster in der Chipindustrie |
© 2001-2005 [Chempage.de] – Michael Müller – michael.mueller@rwth-aachen.de – http://www.chempage.de
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