Kupfer                        29Cu

   Abb.: elementares Kupfer

 

Name

   
relative Atommasse: 63,546
Ordnungszahl: 29
Schmelzpunkt: 1083
Siedepunkt: 2567
Oxidationszahlen:  
Dichte:  
Härte:  
Elektronegativität (Pauling): 1,9
Atomradius:  
Elektronenkonfiguration: (Ar) 3d104s

 

Eigenschaften

 

Physikalische Eigenschaften: Kupfer ist ein rotbraun glänzendes Metall, welches Wärme und Strom sehr gut leitet. Es relativ dehnbar und verhältnismäßig weich.

Chemische Eigenschaften: Kupfer bildet mit vielen anderen Metallen wertvolle Legierungen, wie beispielsweise Bronze (zusammen mit Zinn) oder Messing (mit Zink). In Verbindung mit Nichtmetallen kann es ein- oder zweiwertig auftreten. Die blaugrüne Färbung seiner zweiwertigen Salze ist auf die leicht blauen hydratisierten Kupfer(II)- Ionen [Cu(H2O4]2+ zurückzuführen. Einwertige Kupfersalze sind hingegen sind Farblos. An feuchter Luft überzieht sich Kupfer recht schnell mit dem sehr widerstandsfähigen basischen Kupfercarbonat. Reagiert es mit essigsäurehaltigen Lösungen, so bildet sich basisches Kupferacetat (Grünspan).

 

 

Vorkommen

 

Elementares Kupfer findet man nur sehr selten auf der Erde. Meistens findet man es als Sulfid, wie zum Beispiel als Kupferkies (CuFeS2) oder als Kupferglanz (Cu2S).

 

 

Geschichtliches

 

 

 

 

Darstellung

 

Kupfer kann aus Erzen gewonnen werden. Jedoch ist der Kupfergehalt in diesen oft nur sehr gering (2- 5%), sodass eine Anreicherung durch Flotation nötig ist. Dabei werden sulfidische Erze geröstet. Das Kupferoxid wird mit Kohle reduziert und durch Umsetzung mit schlackebildenden Zusätzen oder per Elektrolyse gereinigt. Bei der elektrolytischen Reinigung hängen den gegossenen Anoden aus Rohkupfer dünne Bleche aus reinem Kupfer gegenüber, an denen sich das Kupfer abscheidet. Im so genannten Anodenschlamm, womit die an der Anode abfallenden Rückstände gemeint sind, sammeln sich die Edelmetalle (unter anderen auch Silber). Unedlere Begleitmetalle hingegen bleiben in Lösung.

 

 

Verwendung

 

Da Kupfer sehr gut Wärme und elektrischen Strom leitet findet es häufig Anwendung in Elektrogeräten, Heiz- und Kühlanlagen. Des weiteren wird es oft für die Herstellung wertvoller Legierungen (wie Beispielsweise für Münzen) und für die Galvanotchnik benötigt.

 

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