Bunsenbrenner

Der Bunsenbrenner ist ein von dem deutschen Chemiker Robert W. Bunsen entwickelter Gasbrenner, welcher häufig in Laboratorien eingesetzt wird. Ein Bunsenbrenner wird mit Stadtgas („Leuchtgas“) oder Erdgas betrieben. Die Grundbestandteile eines solchen Brenners sind eine Düse, der Luftregler und ein Brennrohr. Aus der Düse strömt ein Brennbares Gas. Durch den Luftregler kann die Zugeführte Menge an Luftsauerstoff geregelt werden. Bei maximaler Öffnung des Querschnitts ist die Flamme entleuchtet und die Verbrennung läuft optimal ab.  Bei dieser Einstellung sind zwei Flammenkegel zu erkennen. Der dunklere innere Kegel wirkt aufgrund eines Überschusses an Wasserstoff und Kohlenstoffmonoxid rezuzierend und besitzt eine Temperatur von nur 300°C. Der hellblaue äußere Kegel wirkt bei einer Temperatur von 1000-1500°C oxidierend.Wählt man jedoch eine geringe Öffnung des Luftreglers, so verbrennt das Gas mit gelber, rußender Flamme. Die Temperatur der Bunsenflamme ist bei entleuchteter Flamme unmittelbar über der Spitze des dunkleren Kegels am größten. Wenn die Gaszufuhr im Verhältnis zur Luftzufuhr zu gering wird, schlägt die Flamme zurück in das Brennrohr, wodurch ein pfeifendes Geräusch hörbar wird. Dieses Zurückschlagen ist unerwünscht, denn dabei erhitzt sich der untere Teil des Brenners derart, dass der Schlauch beschädigt werden kann. Neben dem Bunsenbrenner werden auch noch eine Reihe von anderen Brennern verwendet, wobei der Prinzipielle Aufbau immer ähnlich ist. Ein Beispiel dafür ist der Teclu-Brenner.

 

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