Carbonyle

 
Die Übergangsmetalle sind in der Lage mit ungeladenen Molekülen Komplexe zu bilden. Einer der bekanntesten Liganden ist das CO. Es ist in der Lage aufgrund von unbesetzten Orbitale in der Lage p-Rückbindungen mit dem Metallkation einzugehen. Dabei ist das CO ein p-Akzeptorligand.
Um eine p-Rückbindung ausbilden zu können werden im Liganden verschiebbare Mehrfachbindungen gebraucht. Dadurch ist der Ligand in der Lage die Elektronendichte am Zentralatom, durch Aufnahme von p-Elektronen, zu verringern.
Da CO eine große Ligandenfeldaufspaltung bewirkt, sind alle Carbonyle low-spin Komplexe.
Die meisten Carbonyle besitzen Strukturen welche sich aus der 18 Elektronenregel ableiten lassen. Eine Ausnahme stellt V(CO)6 dar. Es besitzt lediglich 17 Elektronen.

Nur Übergangsmetalle mit gerader Anzahl an Valenzelektronen können die 18-Elektronenregel befolgen. Alle anderen sind instabil. Man kann jedoch durch herstellen von zweikernigen Carbonyle die 18-Elektronenregel erfüllen.

 

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