EDTA
 
Eigenschaften

EDTA wird eine Betainstruktur zugesprochen, da zwei der vier Carboxylgruppen zwei stark sauer reagieren. EDTA und seine Salze bilden mit mehrwertigen Metall-Ionen wie beispielsweise  Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink etc. leicht lösliche, stabile Komplexe, die als Chelatkomplexe bezeichnet werden.

 
Darstellung
EDTA wird durch die Umsetzung von Ethylendiamin mit Chloressigsäure oder aus Ethylendiamin, Formaldehyd und Blausäure (bzw. Natriumcyanid) gewonnen.
 
Verwendung
Die Alkalisalze des EDTAs spielen in der analytischen Chemie eine große Rolle (z.B. in der Polarographie, bei der Komplexometrie, als kalorimetrisches Reagens, als Maskierungsmittel bei Fällungen und Extraktionen, zur Bestimmung der Wasserhärte und deren Beseitigung).

Strukturformel

Allgemeines

Name Ethylendiamintetraacetat
Summenformel (HOOC-CH2)2N-CH2-CH2-N(CH2-COOH)2
molare Masse 292,24g/mol
Trivialnamen Titriplex® II
CAS-Nummer 60-00-4
Sicherheitsdaten

Xi: reizend

R- und S-Sätze R: 36 - 52/53
S: 61
Handhabung  
Lagerung  
MAK* ml/m³
LD50**(Ratte) 2580 mg/kg (oral)
LD50**(Kanninchen) mg/kg
*Maximale Arbeitsplatzkonzentration
**letale Dosis: Die Menge der Substanz, die nach einmaliger Einnahme den Tod von 50% der Versuchstiere zur Folge hat.
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand nadelförmige Kristalle
Farbe farblos
Dichte 860 kg/m³
Schmelzpunkt  
Zersetzungs-temperatur 242 °C
Dampfdruck < 0,013 hPa (20 °C)
Löslichkeit 0,5 g/l (Wasser) (bei 20 °C)
Kristall
Kristallstruktur  
analytische Nachweismethoden
 

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