Exsikator

Das Wort Exsikator kommt aus dem lateinischen (von lat.: exsiccare=austrocknen) und bedeutet soviel wie Austrocknen. Das Gerätedient zur Aufbewahrung und Trocknung feuchtigkeitempfinlicher Substanzen.

Der untere Teil wird mit dem Trocknungsmittel (einer hygroskopischen Substanz, wie zum Beispiel konzentrierte Schwefelsäure in flüssiger oder aufgesaugter Form oder getrocknetes Calciumchlorid) gefüllt; darüber kommt ein durchlöcherte Einsatz mit Tiegeln oder Schalen, in denen sich die zu trocknende Substanz befindet. Damit der geschliffene Deckel des Geräts dicht schließt, wird er mit Fett versehen. Durch einen seitlichen Hahn kann der Druck vermindert werden, wodurch die Verdunstung und Austrocknung gefördert wird. Für diese Art der Trocknung ist jedoch nicht jeder Exsikator ausgelegt (Vosicht! Implosionsgefahr). Exsikatoren bestehen gewöhnlich aus farblosem oder braunem Glas (für lichtempfindliche Substanzen). An Stelle von Wasserdampf können auch – bei passender Wahl des Trockenmittels – Dämpfe von Säuren, Ammoniak oder organiscehn  Flüssigkeiten aus der Substanz entfernt werden.

 

© 2001-2005 [Chempage.de] – Michael Müller – michael.mueller@rwth-aachen.de http://www.chempage.de

Aktuelles | Buchtipps: Chemie | Disclaimer | Impressum | Kontakt | Newsletter | Shop | Startseite