Substanz
 
Eigenschaften

Wasserfreies Kaliumchromat bildet zitronengelbe, prismenförmige Kristalle, welche sich oberhalb von 670°C in eine rote hexagonale α-Modifaktion. umwandeln. Kaliumchromat ist in Wasser löslich. Es lässt sich jedoch nicht in Alkohol lösen. Bei Berührung mit brennbaren Stoffen ist das Salz feuergefährlich.

 
Darstellung

Die Herstellung von Kaliumchromat erfolgt durch Umsetzung von Kaliumcarbonat mit Kaliumdichromat.

 
Verwendung

Kaliumchromat wurde fast vollständig durch das preiswertere Natriumchromat ersetzt und wird nur noch für sehr spezifische Anwendungen, wie beispielsweise in der Photografie benutzt. Kaliumchromat ist giftig und wirkt als starkes Oxidations-Mittel ätzend auf Haut und Schleimhäute. Es verursacht an verletzten Hautstellen schlecht heilende Wunden und kann Nierenschäden und Verdauungsstörungen verursachen.

Strukturformel/Abbildung

Allgemeines

Name Kaliumchromat
Summenformel K2CrO4
molare Masse 194,20g/mol
Trivialnamen  
CAS-Nummer  
Sicherheitsdaten

reizend

R- und S-Sätze  
Handhabung  
Lagerung  
MAK* ml/m³
LD50**(Ratte) mg/kg (oral)
LD50**(Kanninchen) mg/kg
*Maximale Arbeitsplatzkonzentration
**letale Dosis: Die Menge der Substanz, die nach einmaliger Einnahme den Tod von 50% der Versuchstiere zur Folge hat.
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand  
Farbe  
Dichte 2,73g/cm3 
Schmelzpunkt 968°C
Siedepunkt  
Dampfdruck  
Löslichkeit in Wasser gut löslich; unlöslich in Alkohol
Kristall
Kristallstruktur  
analytische Nachweismethoden
 

 

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