Methan CH4

Abb.: Methanhydrat vom Boden des Ozeans

Gefahrensymbole:

F+

Struktur der Verbindung:

R/S-Sätze: R 12; S 9-16-33
MAK-Werte:
molare Masse: 16,03 g/mol
Dichte: 0,72 g/l
Schmelztemperatur: -182°C
Siedetemperatur: -161°C
Löslichkeit: schlecht in Wasser löslich; löslich in Ethanol und Diethylether
Eigenschaften:
Methan ist ein farbloses, geruchloses Gas, welches bei Fäulnisprozessen entsteht. Es verbrennt mit schwach blauer Flamme unter Kohlenstoffdioxid- und Wasserbildung. Methan ist der einfachste Vertreter der Alkane und zählt aufgrund seiner vier Wasserstoffatome zu den gesättigten Kohlenwasserstoffen. Zusammen mit Luft bildet es hochexplosive Gase. Hohe Konzentrationen des Gases wirken betäubend beziehungsweise erstickend.
Darstellung:
Methan lässt sich in Labor durch das Zusammenfügen von Aluminiumcarbid mit Wasser herstellen, dabei entsteht Mehan und Aluminiumhydroxid [Al4C3 + 12H2O → 4Al(OH)3 + 3CH4].

In großen Mengen wird es durch die Reinigung von Erdgas gewonnen, das bis zu 90% des Gases enthält. Außerdem findet man das Gas in großen Mengen in Form von Gashydrat am Grund der Ozeane.

Verwendung:
Methan wird als Synthesegas für verschiedene organische Verbindungen gebraucht. Es wird beispielsweise beim Haber-Bosch-Verfahren zur Synthese von Ammoniak gebraucht. Außerdem lässt sich Methanol, Ethin und einige Halogenwasserstoffe aus Methan herstellen.

 

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