Atomspektren

Lässt man einen Lichtstrahl durch ein Prisma laufen, so stellt man fest, dass der Lichtstrahl abgelenkt wird. Dabei ist die Ablenkung des Lichtstrahls abhängig von der Wellenlänge. Je kleiner die Wellenlänge, desto größer ist die Ablenkung. Weißes Licht ist polychromatisch, das heißt es enthält alle Wellenlängen des sichtbaren Spektralbereichs. Durch ein Prisma wird der weiße Lichtstrahl zu einem Streifen gedehnt, der als kontinuierliches Spektrum bezeichnet wird. In diesem Spektrum sind die Farben des weißen Lichts aufgefächert und man sieht  die Farben des Regenbogens, die ohne scharfe grenzen ineinander übergehen.

Beim Erhitzen von Gasen oder Dämpfen chemischer Verbindungen mit einer Flamme kommt es zu einem Leuchten. Leitet man das abgestrahlte Licht nun durch ein Prisma so wird ein Linienspektrum sichtbar. Dieses Spektrum besteht aus scharf begrenzten, farbigen Linien,  wobei jede einer eigenen definierten Wellenlänge entspricht. Jedes zum Leuchten angeregte Element zeigt ein eigenes, charakteristisches Licht.

Die Frequenz, die den Linien im sichtbaren Bereich des Spektrums von Wasserstoff entsprechen, erfüllen folgende Gleichung:

Diese Gleichung wurde aufgrund von experimentellen Ergebnissen von J.J. Balmer (1885) aufgestellt.

 

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