Metalle

Metalle zeichnen sich vor allem durch ihre gute Leitfähigkeit für elektrischen Strom und für Wärme aus. Sie sind größtenteils fest und lassen sich trotzdem gut verarbeiten und formen. Ein typisches Merkmal ist der silbrig bis grau Glanz der Metalle. Im Periodensystem nehmen sie den größten Teil der Elementgruppen ein. Sie stehen auf der linken Seite des PSE und lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Sie geben im Gegensatz zu den Nichtmetallen Elektronen ab. In Salzen (also in Verbindungen mit Halogenen) bilden sie stets den kationischen Anteil. In intermetallischen Verbindungen herrschen besondere Verhältnis. Man stellt sich heute vor, das sich in einer Legierung so genannte Elektronenwolken bilden. Das heißt sie sind nicht in einem bestimmten Bereich konzentriert und platziert, sondern können sich frei bewegen innerhalb des Verbandes. Im elektrischen Feld lassen sich die "freien Valenzelektronen" ausrichten. Außerdem bedingt die hohe Beweglichkeit der Elektronen die elektrische Leitfähigkeit von Legierungen. Innerhalb einer Verbindung aus verschiedenen Metallen bilden die Atome Gitter aus welche vergleichbar sind mit den Atomgittern in Kristallen. Da die Metallatome jedoch in intermetalleischen Verbindungen in einer starken Wechselwirkung mit ihren Valenzelektronen stehen ergeben sich daraus die besonderen Eigenschaften. Zum einen sind die Atomschichten gegeneinander verschoben werden (sie sind somit verformbar) sind aber trotzdem aufgrund der vorher beschriebenen Wechselwirkung fest und nicht porös, wie es ein Kristall wäre.

Den Grenzbereich zwischen den Metallen und den Nicht-Metallen bilden die so genannten Halbmetalle, wie das Silicium. Sie sind in der Lage Elektronen auf oder abzugeben. Sie finden vor allem in Elektrotechnik Einsatz als Halbleitermaterialien.

 

© 2001-2005 [Chempage.de] – Michael Müller – michael.mueller@rwth-aachen.de http://www.chempage.de

Aktuelles | Buchtipps: Chemie | Disclaimer | Impressum | Kontakt | Newsletter | Shop | Startseite