Das Millikan-Experiment

Mellikan führte 1909 die erste genaue Messung der Ladung eines Elektrons durch. Dazu erzeugte er Elektronen durch  das Einwirken von Röntgenstrahlen auf Luft. Kleine Öltröpfchen nehmen die freiwerdenden Elektronen auf. Anschließend sinken die Öltropfen zwischen zwei waagerecht angeordneten Platten. Anhand der Sinkgeschwindigkeit kann die Masse der Tropfen bestimmt werden. Die beiden Platten sind elektrisch geladen, wobei die positiv geladene Platte über der negativ geladenen Platte positioniert ist. Die angeschlossene Spannung wird so gewählt, dass die Tropfen in der Schwebe gehalten werden. Nun lässt sich aus der anliegenden Spannung und der bestimmten Masse eines Öltropfens die Ladung des Tropfens berechnen.

Jedes Öltröpfchen kann mehrere Elektronen aufnehmen, somit ist in allen Fällen die Ladung ein ganzes Vielfaches der Ladung des Elektrons.

Der Wert e wird als Elementarladung bezeichnet. Das Elektron ist negativ geladen und seine Masse kann aus den Werten e/m und e berechnet werden.

Ladung des Elektrons:

q = -e = 1,6022 ∙ 10-19C

 

Masse des Elektrons:

m = 9,1094 ∙ 10-28g

 

© 2001-2005 [Chempage.de] – Michael Müller – michael.mueller@rwth-aachen.de http://www.chempage.de

Aktuelles | Buchtipps: Chemie | Disclaimer | Impressum | Kontakt | Newsletter | Shop | Startseite