VAN DER WAAL'SCHE KRÄFTE

Unpolare Teilchen werden in ihrem Kristallgitter durch elektrostatische Wechselwirkungen festgehalten Man spricht von den so genannten van-der-Waals-Kräften. Sie kommen durch eine kurzzeitige ungleiche Verteilung der Elektronenen in den Elektronenhüllen der Atome und Teilchen. Da sich die Elektronen in ständiger Bewegung befinden kommt es zu kurzzeitigen Dichtunterschieden in den Elektronenhüllen, so dass stellen mit geringerer Elektronendicht eine geringe positive Ladung besitzen und Bereiche mit höherer Elektronendichte eine positive Teilladung erhalten. So können nun zwei Teilchen mit einander in Wechselwirkung treten und sich gegenseitig anziehen. Die van-der-Waals-Kräfte sind jedoch nur schwache Wechselwirkungen, da die Dichteunterschiede in den Elektronenhüllen nur sehr kurzzeitig vorliegen. Mit zunehmender Molekülgröße nehmen auch die van-der-Waals-Kräfte zu, da die Möglichkeit für eine Ladungsverschiebung mit der Oberflächengröße eines Moleküls zunimmt. Kristalle von unpolaren Teilchen sind weich und lassen sich leicht aubrechen. Die Siedpunkte solcher Verbindungen sind gering, da nur der geringe Energiebetragt aufgebracht werden muss, um die van-der-Waals-Kräfte zu überwinden.

abb. mentor grundw anorg chem. s. 63

 

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