Zinksulfid

 
Gefahrensymbole:

 

Struktur der Verbindung:
Summenformel: ZnS
Molmasse:  97,43g/mol
R/S-Sätze: R, S
MAK-Werte:
Dichte:  4,087g/cm3  
Schmelztemperatur: 1850° C
Siedetemperatur:
Löslichkeit: i
 
Eigenschaften:
Zinksulfid ist in reinem Zustand ein weißes Pulver, das in zwei verschiedenen Kristallformen auftritt: α-Zinksulfid. (hexagonal, in der Natur als Wurtzit) und β-Zinksulfid (kubisch, in der Natur als Zinkblende). Die Umwandlung von β-Zinksulfid in  α-Zinksulfid erfolgt bei 1020°C.
Darstellung:
Man erhält Zinksulfid als amorphen, weißen Niederschlag beim Zusammengießen von Zinksalz-Lösung und Ammoniumsulfid-Lösung. Frisch gefälltes Zinksulfid ist in verdünnten Säuren leicht löslich, wandelt sich aber allmählich in eine schwerlösliche Form um, die beim Erhitzen mit H2S in wässriger Lösung β-Zinksulfid, mit H2S-Gas α-Zinksulfid bildet.
Verwendung:

Wegen des hohen Brechungsindex (n~2,37) wird Zinksulfid in Weißpigmenten, z.B. Lithopone, verwendet; in Cadmium-Pigmenten dient Zinksulfid zur Variation der Farbtöne. Mit Kupfer, Silber, ManganMn oder Aluminium dotiertes Zinksulfid wird als Leuchtstoff verwendet, seit Sidot 1866 die nach ihm benannte Sidotblende einführte.

 

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