Dünnschichtchromatographie

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Abb.: DC-Kammer

Um ein Proteingemisch trennen zu können und analysieren zu können verwendet man die Methode der Chromatografie.

Dazu benötigt man eine Flüssigkeit, in der sich das zu trennende Gemisch befindet. Diese Flüssigkeit bezeichnet man als mobile Phase. Danach wird das Lösungsmittel (mit der gelösten Substanz) am unteren Ende einer beschichteten Glasplatte aufgetragen. Die Beschichtung besteht häufig aus Aluminiumoxid (Al2O3) und wird als stationäre Phase bezeichnet. Danach gibt man die Glasplatte in eine geschlossene Kammer mit Fließmittel. Das Fließmittel wird von der stationären Phase aufgesaugt und wandert langsam aufgrund der Kapillarwirkung nach oben. Wegen der unterschiedlichen Löslichkeit und Adsorptionsfähigkeit der gelösten Stoffe werden diese unterschiedlich schnell vom Fließmittel nach oben transportiert. Sobald das Fließmittel am oberen Ende der beschichteten Glasplatte ankommt muss die Glasplatte aus der Kammer herausgenommen werden, um das Gemisch anschließend analysieren zu können. Dazu werden die einzelnen Bestandteile des Gemisches angefärbt oder unter UV-Licht betrachtet. Anhand der Positionen der Bestandteile auf der Platte kann man mit Hilfe von Datenbanken die Bestandteile bestimmen