Daniel-Englmayer Versuch: Benzin Sauerstoff Gemisch zünden

Versuch: AC 007
Zeitaufwand: 30min
 

Dieser Versuch sowie das gezeigte Bildmaterial wurde uns von der Hauptschule Eberstalzell – Oberösterrreich zur Verfügung gestellt.

Idee sowie Durchführung: Daniel Englmayer                unter der Betreuung von: Herrn Kölbinger

Geräte: Chemikalien:

● dickwandige Proberöhre

● Piezozünder mit Kabel die an Enden abisoliert sind (Funken von 2 mm)

● Wasserstoffperoxid  ca. 20 %

● Braunstein (Mangandioxid)

● Benzin

   
Sicherheitshinweise:
Wasserstoffperoxid (H2O2) C O R:34 S:3-26-36/37/39-45
Mangandioxid (MnO2) Xn R:20/22 S:25
Benzin F Xn N R:11-38-48/20-51/53-62-65-67 S:9-16-29-33-36/37-61-62
   
 Durchführung:

Man spannt die Proberöhre schräg in ein Stativ und gibt eine kleine Menge Braunstein (nur 10 % einer Messerspitze) hinein. Dann füllt man sie mindestens zu 3/4 mit Wasserstoffperoxid auf. Über das Wasserstoffperoxid gibt man 5 bis 10 Tropfen Benzin, welcher darauf schwimmt. Man steckt die freien Kabelenden in den oberen Teil der Proberöhre. Mit einem Funken zündet man das Sauerstoff-Benzin Gemisch. Man kann bis zu 20 mal schießen.

   
Entsorgung
Schwermetallabfall
   
 Beobachtung:

Beim Zünden des Benzin-Sauerstoffgemisches ist eine Explosion mit Flammenerscheinung wahrzunehmen.

   
 Erläuterung:

Durch die katalytische Wirkung des Braunsteins zersetzt sich Wasserstoffperoxid zu Wasser und Sauerstoff. Der Sauerstoff steigt als Bläschen auf und geht durch die Benzinschicht durch. Dabei mischen sich Benzindämpfe mit reinem Sauerstoff. Es entsteht ein hochexplosives Gemisch, welches mit einem Funken gezündet wird. Vorsicht! Wenn die Proberöhre nur halbvoll ist, dürfte der Druck auf die Glaswände so stark sein, dass sie splittert. Schutzbrille und Schutzkleidung tragen!

         Die Proberöhre muss daher mindestens 3/4 mit Flüssigkeit gefüllt werden.

   
 weiterführende Informationen:
Versuchsskript